Easy Checkout ist die neue Funktion in der NuBON App

Die Zukunft des Stationärhandels: Digitale Gesamtstrategie für den Omnichannel

NuBON führt mit dem easy checkout eine neue Funktion in die App ein. schnell und einfach shoppen bei NuBON partner.

©NuBON

Düstere Prognosen und ein Bedrohungsszenario nach dem anderen: Die Zukunft des stationären Einzelhandels ist alles andere als rosig. Nach Innovationen und neuen Kundenservices wird daher händeringend gesucht. Doch ob Beacons, Mobile Payment oder Couponing: Zahlreiche Einzelinstrumente, Verfahren und Anbieter konkurrieren miteinander und überfordern potenzielle Nutzer. Der Kunde an der Kasse ist momentan weit von einem stressfreien Einkaufserlebnis entfernt, eine digitale Gesamtstrategie findet sich selten. Was fehlt, sind einfache Prozesse, echte Mehrwerte und sinnvoll verknüpfte Zusatzleistungen am POS, die sich in erster Linie um eines drehen sollten: den Kunden, seine Bedürfnisse und die Einfachheit des Einkaufs.

Der stationäre Handel steht vor einer Zeitenwende. Konfrontiert ist er mit einem Kunden, der völlig neue Gewohnheiten pflegt: Er ist immer online und bestens informiert, interagiert mit anderen Käufern mobil und möchte individuell mit Angeboten angesprochen werden. Er differenziert nicht mehr nach Vertriebskanälen, sondern springt je nach Situation zwischen stationärem Handel, Online und mobilen Angeboten hin und her. Im Web ordert er inzwischen Produkte, die eigentlich als äußerst beratungsintensiv gelten – oder sogar angeblich nicht online-fähige Artikel wie Lebensmittel, Blumen oder Möbel. So bricht auch diese vermeintliche Bastion des stationären Handels stetig ein.

Alternative Omnichannel
Wer als Stationärhändler darauf reagieren möchte, muss sich neu ausrichten. Multioptionale Konsumenten verlangen multiple Absatzkanäle. Die Lösung liegt daher im Multi- oder auch Omnichannel-Vertrieb, also der parallelen Bedienung sämtlicher Absatzkanäle. Eines der wichtigsten Werkzeuge dabei ist das Smartphone. Dieses trägt der Kunde schließlich ständig bei sich. Die Einbindung digitaler Services – unter Maßgabe einer möglichst engen Verzahnung der verschiedenen Kanäle – bietet stationären Händlern die Möglichkeit, sich besser gegen die Konkurrenz des E-Commerce zu behaupten und die Kundenzufriedenheit zu steigern.

Mobile Payment: Noch keine Verbraucherakzeptanz
Eines der im stationären Handel derzeit meistdiskutierten Themen ist Mobile Payment. Mobiles Bezahlen an sich ist dabei noch keine Innovation, handelt es sich doch in der Regel um längst etablierte Zahlungsprozesse, die lediglich an mobile Endgeräte angepasst werden. Allein auf das bargeldlose Bezahlen mit Mobilgeräten zu setzen, wäre für Händler aber ein Fehler. Zum einen ist der Markt noch zu unübersichtlich, zum anderen die Strategie zu einseitig. Zwar gibt es vielversprechende Verfahren, doch solange sich kein einheitlicher Standard durchsetzt, zögern viele Player. Sie scheuen unter anderem die hohen Kosten einer Implementierung. Am wichtigsten jedoch: Als digitale Geldbörse hat das Smartphone beim Verbraucher noch zu wenig Marktakzeptanz – zumindest derzeit. Umfragen belegen zwar ein Interesse der Kunden, eine Nutzung in der Praxis findet jedoch aktuell kaum statt. Mobiles Bezahlen ist also durchaus ein relevantes Thema, reicht als alleinige Lösung aber nicht aus.

Zusätzliche Services am POS
Vielmehr ist Mobile Payment einer von mehreren wichtigen Bausteinen. Wer als Händler den Kunden an sich binden und zum Kauf verleiten möchte, muss darüber hinaus auf Mehrwerte setzen. Gemeint sind digitale Services am POS, die dem Kunden einen echten Zusatznutzen bieten und dabei einen stressfreien Checkout ermöglichen. Treuepunkte sammeln und Coupons einlösen ja, aber ohne das stressige Hervorkramen von Plastikkundenkarte und Papiercoupon. An der Kasse wird das Smartphone so zum Allround-Werkzeug. Doch auch dieses Prinzip funktioniert nur erfolgreich, wenn die zahlreichen unterschiedlichen Services wie bei NuBON in einer offenen Plattform verknüpft und gebündelt werden. Nur dann profitiert der Kunde, da die verschiedenen Angebote einfach und bequem über eine einzige App nutzbar sind und nicht diverse einzelne Apps für Kundenkarten, Coupons und Payment benötigt werden. Der Checkout an der Kasse wird so einfach statt kompliziert – und läuft fast wie unbemerkt im Hintergrund.

Mehr Frequenz und Kundenbindung, bessere Evaluation
So bringt beispielsweise Mobile Couponing den stationären Handel näher an den Kunden, da dieser gezielt orts- und interessenbezogen kontaktierbar ist. Mobile Coupons haben eine höhere Einlösequote und geringere Streuverluste als Papiercoupons – und das bei niedrigeren Kosten. Weitere Pluspunkte sind eine deutlich größere Aktualität und eine verbesserte Messbarkeit. Integrierte Couponing-Spezialisten bieten hierfür bei NuBON eine Vielzahl an Varianten an. Zudem wird ein eigenes Bon-Couponing zur Verfügung gestellt, womit der Kaufabschluss direkt incentiviert wird.

Auch mit digitalen Loyalty-Programmen optimieren Händler ihre Kosten erheblich und erleichtern es dem Kunden, überhaupt eine Karte zu beantragen. Die größte Hürde auf Kundenseite, das störende Nachfragen des Verkaufspersonals sowie das Ausfüllen von langen Antragsformularen unter Zeitdruck im Geschäft, entfällt. Im Vergleich zu herkömmlichen Plastikkarten reduzieren sich Produktion und Verwaltung für den Händler deutlich. Ein händlereigenes digitales Kundenkartenprogramm kann zudem leicht an ein bestehendes CRM-System gekoppelt werden. Das Beste aber: Der Kunde hat seine digitale Kundenkarte auf dem Smartphone immer dabei, vergisst sie nicht und nutzt sie damit häufiger.

Sichtbarkeit im Web Besonders für junge und onlineaffine Kunden spielen Social Media-Kanäle, in denen sie sich über ihre Shoppingtrophäen austauschen, eine wichtige Rolle. So können Verbraucher mit digitalen Kassenbons von NuBON gleich ihre Shoppinghighlights in den sozialen Netzwerken teilen – Produktabbildungen emotionalisieren dabei das Einkaufserlebnis. Zudem stellt NuBON eine Rating-Funktion mit Fünf-Sterne-Prinzip zur Verfügung, auf die Händler bei Bedarf zurückgreifen können. Unternehmen lernen daraus nicht nur viel über ihre Produkte und Dienstleistungen, sondern verstärken durch User-generierten Content auch ihre Online-Sichtbarkeit und SEO-Relevanz erheblich.

Schnellerer Checkout
Ob nun Coupons, Kunden- und Gutscheinkarten, digitale Bons oder mobiles Bezahlen – für den stationären Handel sind neben Innovationsfreude in erster Linie Nutzerfreundlichkeit und schnelle Prozesse entscheidend. NuBON optimiert mit der automatisierten Verknüpfung seiner digitalen Services die Komplexität der Kassenprozesse am POS deutlich und reduziert damit lange Warteschlangen. So werden mit nur einer Identifikation – via einmaligem Smartphone-Scan – digitale Kundenkarten, mobile Coupons, Bezahlvorgang und digitale Belegerstellung automatisch verarbeitet. Wir nennen dies ‚Easy checkout’ – ohne Medienbrüche und ohne den ständigen Wechsel von der App zum Portemonnaie und zurück. Das mobile Bezahlen erfolgt dabei ab diesem Herbst unter Einbettung anerkannter und etablierter Zahlungsmittel. Ein neues Onboarding ist damit nicht notwendig, sämtliche Prozesse erfolgen in einem Schritt.

Die technische Implementierung beim Händler vollzieht sich über eine direkte Schnittstellenanbindung an das Kassensystem. Diverse Kassensystemhersteller haben die NuBON Schnittstelle hierfür integriert.

Fazit: Die sinnvolle Verknüpfung macht den Unterschied
Für den stationären Handel sind Mut und Innovationsfreude wichtiger denn je. Dabei zählen jedoch weniger Aktionismus oder das Aufspringen auf singuläre Trends. Ziel ist, dem Kunden echte Mehrwerte unter dem Gebot absoluter Nutzerfreundlichkeit und Bequemlichkeit zu bieten. Individueller Zusatznutzen plus Convenience – der Kunde und seine persönlichen Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt. Dabei geht es nicht um einzelne Funktionen wie Loyalty, Couponing oder Payment, sondern um deren sinnvolle Verknüpfung und das Ziel, den Checkout deutlich zu vereinfachen und zu verkürzen. Reibungslos, stressfrei, sicher und schnell.

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